Sunday, October 28, 2018

[PDF] Kerners Krankheiten großer Musiker: Die Neubearbeitung KOSTENLOS DOWNLOAD

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Ihre Werke sind unsterblich und von zeitlosem Erfolg; wáhrend die Schöpfer nicht selten von Seelenqualen und körperlicher Pein; oft bettelarm und in vollkommener Einsamkeit dahinschieden. Viele der großen Komponisten sind lange vor ihrer Zeit gegangen; wurden kaum vierzig Jahre alt; wie Franz Schubert; Carl Maria von Weber oder Felix Mendelssohn-Bartholdy. Ìber ihr Leben und Leiden wissen die meisten Konzertbesucher wohl nur wenig. Dieter Kerners Biographien und Krankengeschichten berühmter Komponisten; die 1963 erstmals erschienen; sind nun von Hans Schadewaldt grundlegend überarbeitet und ergánzt worden. Von Bach über Chopin und DvorÁ¡k bis Schönberg reichen die detailliert recherchierten und auch musikhistorisch fundierten Darstellungen von über zwanzig großen Meistern; wobei es zuweilen so scheint; als seien physische Hinfálligkeit und psychisches Ungleichgewicht mit dem schöpferischem Genius geradezu untrennbar verbunden: Robert Schumann; dessen innerer Zwiespalt ihn zu einem Suizidversuch verleitete; der ewig kránkelnde NiccolÁ² Paganini und sein diabolisches Geigenspiel; oder Anton Bruckner; dessen Wesensveránderungen und Todeswehmut ihm vielleicht 'die Kraft zur Verkündigung des göttlichen Mysteriums' verliehen. Der aufmerksame Hörer kann in vielen ihrer Werke auch heute noch einen Teil ihrer Leiden nachempfinden. So hat Beethoven seinem quálenden Ohrenleiden in seiner c-moll-Sinfonie mit fünfzehn Takten monotoner Paukenschláge Ausdruck gegeben und Friedrich Smetana hat seine einsetzende Taubheit; 'die schreckliche Katastrophe in meinem Schicksal mit dem hellpfeifenden 'e' im Finale [des Streichquartetts e-Moll] zu schildern getrachtet'. Dieses Buch und seine Idee vereinen die allbekannten Kunstwerke in einer denkwürdigen Art und Weise mit ihren Schöpfern. Zwar ist das medizinische Vokabular für den Laien streckenweise unverstándlich; das ist aber nicht wirklich störend. Dazu ist die Deutung und Interpretation der Ìberlieferungen aus heutiger Sicht viel zu bewegend und dabei -- gerade auch im Hinblick auf die bis heute ungeklárten Todesumstánde Mozarts -- niemals besserwisserisch oder effektheischend. --J. Schüring
--This text refers to an out of print or unavailable edition of this title.

Ìber den Autor und weitere Mitwirkende
Prof. Dr. med. Andreas Otte Der Freiburger Musiker und Arzt Andreas Otte studierte und promovierte im Fach Humanmedizin an der Albert-Ludwigs-Universitát Freiburg und spezialisierte sich 1999 zum Facharzt für Nuklearmedizin. Er ist gleichzeitig Gitarrist und Gewinner zahlreicher Musikwettbewerbe. Nach der Facharztweiterbildung war Otte über viele Jahre hinweg in leitenden Positionen der klinischen Forschung tátig; darüber hinaus war er 2002-2009 Visiting Professor an der Medizinischen Fakultát der Universitát Gent in Belgien. Seit 2010 ist Andreas Otte Professor für Biomedizinische Systemtechnik im Studiengang Medizintechnik an der Hochschule Offenburg. Von Andreas Otte sind zahlreiche medizinisch-wissenschaftliche Bücher und Aufsátze - darunter auch musikermedizinische - veröffentlicht sowie einige seiner neoromantischen Kompositionen für Gitarre solo.

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